Sportschau
17 Σεπτεμβρίου 2026

Stand: 16.09.2026 • 23:05 Uhr
Leverkusen hat gegen Celje einen gelungenen Start in die Europa League gefeiert, ließ gegen die Slowenen aber viele Chancen aus.
Die Werkself ist durchwachsen in die Saison gestartet - um so wichtiger war für Carles Martinez und sein Team ein guter Auftakt in die Europa League. Allerdings war der Gegner aus Slowenien eine echte Wundertüte, denn erst zu Wochenbeginn hatte NK Celje seinen Trainer gewechselt. Neu-Coach Zoran Zeljkovic hatte seine Jungs gut auf Leverkusen eingestellt - am Ende aber setzte sich der Bundesligist verdient mit 2:0 (1:0) durch.
Bayer fand gut ins Spiel und hatte auch die erste Chance: Moussa Diaby versuchte es schon nach rund 30 Sekunden mit einer Volleyabnahme, sein Schuss wurde aber geblockt. Danach überließ die Werkself kurz den Gästen das Geschehen, die sich auch gleich eine Ecke erarbeiteten. In Gefahr geriet das von Janis Blaswich gehütete Tor aber nicht.

Gute zehn Minuten lang war es eine ausgeglichene Partie, dann erhöhte Bayer den Druck. Terrier zog aus rund 20 Metern einfach mal ab, Leban lenkte den Ball mit der Fingerspitzen gerade noch an den rechten Pfosten. Drei Minuten später war es wieder Leban, der seiner Mannschaft die Null rettete. Diesmal war er bei einem Kopfball von Aleix García mit den Fäusten zur Stelle.
Beim folgenden Eckball war der Keeper dann aber geschlagen - und das auch noch vom eigenen Mann. Beim Versuch von Svit Seslar den Schuss von García wegzuschlagen rutschte ihm der Ball über den Schlappen und wurde zu einer unhaltbaren Bogenlampe für Leban.
Mit der Führung im Rücken drängte Bayer weiter nach vorne. Nach 20 Minuten war es erneut der starke Garcia, der Leban prüfte. Diesmal bließ der Keeper Sieger.
Der Bundesligist war bis zu diesem Zeitpunkt klar tonangebend, aufgegeben hatten sich die Gäste aus Slowenien aber noch lange nicht. Das wurde nach einer guten halben Stunde deutlich, als Verbic zwei Leverkusener stehen ließ und in den Strafraum eindrang. Sein Abschluss aus leicht spitzem Winkel konnte Flekken parieren und auch beim Nachsetzen per Kopf blieb der Bayer-Keeper cool. Da war mehr drin für Celje.
Trotz aller Bemühungen merkte man den Slowenen aber die Verunsicherung an, die die Niederlagenserie in der heimischen Liga hinterlassen hatte. So übernahm Bayer jetzt auch wieder das Kommando und ließ den Ball schnell durch die eigenen reihen laufen. Am Ende tauchte Terrier völlig frei vor dem Tor auf, scheiterte aber einmal mehr am stark reagierenden Leban.

Edmond Tapsoba ist Armandas Kuäys auf den Fersen
Die vergebenen Chancen hätten sich kurz vor der Pause dann fast noch gerecht. Nach einer Flanke kam Armandas Kucys aus acht Metern frei zum Kopfball - bei dem tückischen Aufsetzer musste Flekken sein ganzes Können zeigen, konnte den knappen Vorsprung für sein Team aber in die Kabine retten.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Leverkusen drängt, geht aber grob fahrlässig mit den Chancen um. Nach 51 Minuten war es Medina, der den Ball aus kurzer Distanz nicht richtig traf und so Leban die Möglichkeit zum klären gab.
Die Slowenen wagten nach einer knappen Stunde nochmal einen ihrer seltenen Vorstöße. Nach einem Fehler im Aufbauspiel landete der Ball bei Yaya Dukuly. Sein Linksschuss aus 18 Metern geht aber deutlich über den kasten. Da war mehr drin.
Nach zahlreichen Wechseln plätscherte die Partie dann einige Zeit vor sich hin, bis Moreira sich nach 74 Minuten ein Herz fasste und aus 23 Metern einfach mal abzog. Zwar konnte Leban den Schuss gerade noch an die Latte lenken, der folgende Eckball aber brachte endlich die Erlösung für die Werkself. Facundo Medina traf per Volley zum überfälligen 2:0.
Kofane hatte im Anschluss noch zwei weitere gute Chancen, setzte das Spielgerät beide Male aber knapp neben das Tor. So blieb es letztlich beim unspektakulären 2:0-Erfolg für Bayer. Auch wenn der Sieg durchaus hätte höher ausfallen können, bleibt abzuwarten, wie viel Rückenwind die Werkself aus dieser Partie für die kommenden Aufgaben mitnehmen kann.

Sendung: "Bayer Leverkusen gewinnt verdient gegen kämpferisches Celje", WDR.de, 16.09.2026, 23:04 Uhr
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