Sportschau
11 октомври 2026 г.

Stand: 12.10.2026 • 07:44 Uhr
Gegen den SC Verl ging Fortuna Düsseldorf zwei Mal in Führung, kam am Ende aber nicht über ein Unentschieden hinaus. Die beiden Klubs trennten sich zum Abschluss des achten Drittliga-Spieltags am Sonntagabend 2:2 (1:1).
Damit treten die punktgleichen Tabellennachbarn auf der Stelle: Zweitliga-Absteiger Fortuna bleibt mit elf Zählern Zehnter, Verl belegt Rang elf.
Tim Oberdorf (38.) köpfte die Fortuna in Führung, ehe Tim Heike (45.) kurz vor der Pause für die Gäste ausglich. In der zweiten Hälfte schoss Kapitän Jorrit Hendrix (46.) Düsseldorf erneut in Führung, die Janne Berner (55.) egalisierte.
Fortuna-Cheftrainer Alexander Ende bemängelte die Effektivität: "Die Chancenverwertung war nicht gut." Es habe Raum für mehr gegeben. "Was mich ärgert, ist, dass wir nach den Führungstreffern passiver werden. Die Chancen zum Schluss haben wir leider liegen lassen. Wir sind enttäuscht, dass wir die drei Punkte nicht hierbehalten konnten."
Dem stimmte Fortuna-Kapitän Jorrit Hendrix zu: "Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis. In der ersten Halbzeit waren wir gut drin, hatten eine gute Energie auf dem Platz und müssen das Spiel da schon entscheiden."
Verls Trainer Orest Shala nahm den Punkt gerne mit aus Düsseldorf: "Es hat mir imponiert, wie die Jungs mit den Rückschlägen im Spiel umgegangen sind. Die Gegentore haben wir abgeschüttelt und voller Überzeugung weiter Fußball gespielt. Das macht uns zuversichtlich für die nächsten Aufgaben."
Nach dem 0:1 bei Alemannia Aachen stellte Fortuna-Trainer Alexander Ende seine Startelf auf vier Positionen um. Lukas Bornschein, Steven van der Sloot, Anas Slimani und Elias Arden ersetzten Matthias Zimmermann, Yassine Bouchama und Lukas Eixler sowie den Gelb-Rot-gesperrten Elias Egouli.
Bei Verl starteten nach dem 2:1-Erfolg über die Würzburger Kickers Joshua Eze und Dennis Waidner für Fabian Wessig und Moritz Kaube.
Fortuna suchte nach dem Anpfiff den Weg nach vorne und hatte die erste dicke Chance. Nach einer Ecke von Erik Wekesser wurde der Ball an den zweiten Pfosten verlängert, wo Fabian Schleusener (6. Minute) die Kugel nicht mehr richtig erwischte. Verl arbeitete sich nach den Anfangsminuten ins Spiel und gestaltete es ausgeglichen.
Gefährlich wurde es erst wieder nach einem Ballverlust von Verls Keeper Timo Schlieck gegen Philipp Förster an der rechten Ecke des eigenen Strafraums, doch Slimani (20.) schloss etwas überhastet ab und setzte den Ball aus 20 Metern über das verwaiste Tor.
Auf der Gegenseite kamen die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit, als Mika Clausen (21.) in Höhe des Elfmeterpunkts zum Abschluss kam, jedoch ebenfalls über das Gehäuse schoss.
Düsseldorf blieb aber die gefährlichere Mannschaft, presste immer wieder hoch, ließ jedoch beste Chancen liegen. Nach einem langen Schlag verlängerte Slimani den Ball mit dem Kopf auf Jorrit Hendrix (25.), der auf Schlieck zulief und seinen Flachschuss aus halbrechter Position deutlich neben den linken Pfosten setzte. Nach einer Flanke landete ein Kopfball von Schleusener etwas glücklich vor den Füßen von Slimani (31.), der Schlieck nicht überwinden konnte.
Schließlich erzielten die Gastgeber die verdiente Führung. Nach einer Freistoß-Flanke von Förster in den Strafraum setzte sich Oberdorf (38.) am Fünfmeterraum durch und traf per Kopf zum 1:0. Fast hätte Verl direkt geantwortet: Heike bediente mit der Hacke André Leipold (40.), der halblinks in den Strafraum dribbelte und mit einem Versuch auf das lange Eck am glänzend parierenden F95-Keeper Louis Lord scheiterte.
Kurz vor der Halbzeit glich Verl dann aus - ebenfalls nach einem Freistoß. Almin Mešanović schlug den Ball aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, wo die Fortuna-Defensive den einlaufenden Heike (45.) völlig aus den Augen ließ. Der Verler Angreifer ließ Lord mit einer Direktabnahme keine Chance und glich zum 1:1 aus.
Fortuna kam hochmotiviert aus der Kabine und benötigte 30 Sekunden für die erneute Führung. Wekesser setzte sich im Laufduell mit Berner robust durch und blieb am aus seinem Tor herausstürmenden SC-Keeper Schlieck hängen, aber Fortunas Hendrix (46.) traf mit dem Nachschuss aus 16 Metern zum 2:1.
Die Führung hielt aber wieder nur einige Minuten. Nach einem Fehler von Wekesser strich ein Schuss von Leipold (49.) noch knapp über das Düsseldorfer Tor. Doch dann steckte Clausen den Ball auf Berner (55.) durch, der trocken ins lange Eck zum 2:2 traf.
Verl war richtig gut im Spiel, nun stand Düsseldorf unter Druck. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz und gewannen mehr Zweikämpfe, blieben bei ihren Angriffen aber oft zu ungenau. Mešanović (71.) zwang Düsseldorfs Torwart Lord mit einem Schuss aus der Drehung erneut zu einer starken Parade.
Von Fortunas Offensive war lange kaum noch etwas zu sehen - bis zur 83. Minute, als ein leicht abgefälschter Rückraum-Schuss von Andreas Müller an den linken Pfosten klatschte.
In der Nachspielzeit drehte Düsseldorf noch einmal auf: Zunächst setzte der eingewechselte Bouchama (90.+2) einen Kopfball knapp links neben den Pfosten, dann konnte Schleusener (90.+4) den Ball nach einem mustergültigen Fortuna-Konter nicht an Torwart Schlieck vorbeibringen.
Auf Fortuna Düsseldorf wartet schon am Mittwoch (14.10.2026) das nächste NRW-Duell in der 3. Liga: Ab 19 Uhr gastieren die Fortunen bei Preußen Münster. Der SC Verl empfängt zur selben Zeit Jahn Regensburg.
Sendung: WDR.de, Ping-Pong-Spiel bei Fortuna Düsseldorf gegen den SC Verl, 11.10.2026, 21.55 Uhr
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