Fazit: Der Acht-Tore-Wahnsinn ist vorbei! Der 1. FC Nürnberg und der VfL Wolfsburg trennen sich in einem irren Spiel mit zahlreichen Wendungen mit 4:4 voneinander. Damit bleiben die Wölfe zum vierten Mal in der noch jungen Saison sieglos, lassen die weiterhin ungeschlagenen Cluberer aber nicht auf acht Punkte wegziehen. Zu Beginn sah es heute nach einem Wolfsburger Sieg aus. Denn in Halbzeit eins waren die Gäste das spielbestimmende Team, gingen verdient durch Wahl (12.) und Damar (29.) in Führung und hätten noch mehr Tore schießen können. Nürnberg kam dann mit viel Schwung aus der Kabine heraus und drehte den 0:2-Rückstand binnen elf Minuten in eine 3:2-Führung - dem doppelten Scobel (52., 59.) und Zoma (63.) sei Dank. In der Schlussphase ging es dann hin und her, ein VAR-Einsatz machte das Spiel schon vor der Nachspielzeit hektisch. In dieser war dann Spektakel pur angesagt. Besio köpfte zum 3:3-Ausgleich ein (90.+1). Masouras ließ das Max-Morlock-Stadion mit dem vermeintlichen Siegtreffer toben (90.+6). Doch erneut Besio hatte das letzte Wort (90.+9).
Tooor für VfL Wolfsburg, 4:4 durch Alessio Besio
Weiter geht's mit dem absoluten Wahnsinn! Beim Eckstoß ist wieder Zieliński vorne dabei, im Zentrum kommt aber kein Wolfsburger zum Kopfball. Den von Reichert nach vorne gefausteten Ball möchte Bøving mit dem Kopf eigentlich klären, legt unter Gegnerdruck aber für Besio auf. Und der köpft den Ball ins verwaiste Tor.
Damar nimmt den Ball 18 Meter vor dem Tor aus der Luft und prüft damit Reichert. Der besteht die Prüfung und lenkt den Ball über das Tor.
Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Sigurd Haugen
Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Mohamed Alì Zoma
Gelbe Karte für Giannis Masouras (1. FC Nürnberg)
Masouras bejubelt das siebte Tor des Tages, indem er sein Trikot auszieht.
Tooor für 1. FC Nürnberg, 4:3 durch Giannis Masouras
Der Wahnsinn will kein Ende haben! Markhiev zirkelt die Ecke vor den ersten Pfosten. Dort läuft Masouras ein und hält das rechte Bein genau richtig hin. Der Ball segelt abgefälscht auf das kurze Eck. Dort kann Zieliński den Einschlag nicht verhindern.
Stattdessen wieder der FCN, es geht hin und her. Markhiev kommt von hinten an, dribbelt bis zur Strafraumkante und zieht ab. Vor ihm haben sich aber bereits zwei Wolfsburger aufgetürmt und fälschen den Schuss ab.
Auch ein Nürnberger Eckball ist harmlos. Wolfsburgs Konter verpufft ebenso.
Alles drin in dieser Partie! Ein Wolfsburger Halbfeldfreistoß segelt harmlos ins Toraus. Hat eine der beiden Mannschaften noch eine weitere Wendung in diesem Spiel parat?
VAR: Es gibt keinen Elfmeter.
Tooor für VfL Wolfsburg, 3:3 durch Alessio Besio
Tatsächlich der Wolfsburger Ausgleich! Beim Eckstoß kommt Keeper Zieliński bereits mit in den Strafraum und kommt tatsächlich zum Kopfball. Diesen setzt er aber nicht gut, er streift ihn nur leicht und köpft damit Kalogeropoulos an. Der köpft die Kugel somit unfreiwillig zu Besio, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückt.
Sieben Minuten Nachschlag bedeuten noch viel Zeit für die Wölfe. Besios abgefälschter Schuss landet im Außennetz.
Nachspielzeit: Es werden 7 Minuten nachgespielt.
Kommt Wolfsburg trotzdem noch zum späten Ausgleich? Kalogeropoulos klärt mit einem gut getimeten Tackling gegen Shiogai, das wird von den Heimfans frenetisch gefeiert.
Gelbe Karte für Alexios Kalogeropoulos (1. FC Nürnberg)
Der VAR kassiert den Elfmeter ein! Beim Zweikampf zwischen Shiogai und Ceresoli an der Seitenlinie war der Ball knapp im Seitenaus - große Freude bei den Nürnberger Fans.
Gelbe Karte für Kento Shiogai (VfL Wolfsburg)
Während der VAR eingreift, bekommt Shiogai für einen Schubser gegen einen Nürnberger die Gelbe Karte gezeigt.
Der VAR überprüft einen möglichen Elfmeter.
Vermeintlich der Elfmeter für Wolfsburg! Shiogai hält den Ball im Zweikampf mit Ceresoli wohl noch knapp im Spiel, bringt ihn flach nach innen und findet damit Glatzel. Der stellt seinen Körper gut vor den Ball und wird von Masouras abgeräumt.
Zoma steckt den Ball links in den Lauf von Ceresoli. Der findet vor dem Tor keinen Abnehmer.
Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Andrea Ceresoli
Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Eric Porstner
Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: William Bøving
Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Julian Justvan
Der fällige Eckstoß, gebracht vom eben eingewechselten Arnold, bringt nichts ein. Es ist nicht mehr viel übrig von der Gefahr, die Wolfsburg beinahe permanent im ersten Durchgang ausgestrahlt hatte.
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Maximilian Arnold
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Vinicius Souza
Besio probiert es ein paar Meter vor dem linken Strafraumeck. Der Schuss fliegt abgefälscht am langen Eck vorbei.
Justvan verpasst das 4:2! Nach einem Wolfsburger Ballverlust geht's postwendend zurück. Rechts vor dem Tor bekommt Justvan den Ball aufgelegt, schießt mit dem ersten Kontakt aber über das Tor drüber.
Gelbe Karte für Mathys Angély (VfL Wolfsburg)
Nürnberg weiterhin mit Aufwind, die Cluberer sind nehmen auch das Publikum gut mit. Scobel kommt beim Eckstoß am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzt diesen aber zu mittig auf das Tor.
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Kento Shiogai
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Fabian Reese
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Alessio Besio
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Alexander Bernhardsson
Reese verliert den Ball am eigenen Strafraum an Markhiev. Der probiert es direkt mit dem kompromisslosen Abschluss, setzt diesen aus 15 Metern aber ins Außennetz.
Angély verteidigt eine Flanke Justvans nach hinten - und damit beinahe zum dort postierten Scobel. Angély reagiert rechtzeitig und klärt.
Der Club fordert einen Elfmeter! Zoma zeigt auf der linken Außenbahn seine Tempovorteile gegenüber Fischer und zieht mit Tempo in den Strafraum. Dort bekommt er einen leichten Kontakt von Fischer ab und geht zu Boden. Zu wenig für einen Strafstoß - der Unparteiische lässt das weiterlaufen.
Justvan drischt den Ball aus großer Entfernung weit über das gegnerische Gehäuse.
Beim fälligen Eckball ist erst Angély zur Stelle. Dann ist Lubachs Flanke harmlos.
Zoma zieht im nächsten Konter von links nach innen, läuft entlang der Strafraumkante ins Zentrum und schließt dort aus dem seitlichen Lauf heraus ab. Der abgefälschte Schuss hoppelt rechts ins Toraus.
Nürnberg hat massig Platz zum Kontern. Scobel und Justvan spielen das aber nicht gut aus. Masouras hätte rechts alleine auf das Wolfsburger Tor zulaufen können.
Die Gäste aus Wolfsburg könnten sich nachträglich noch über die vergebenen Chancen aus Halbzeit eins ärgern müssen - etwa als Gerhardt den Ball zwei Meter vor dem leeren Eck gegen die Latte köpfte.
Tooor für 1. FC Nürnberg, 3:2 durch Mohamed Alì Zoma
Wahnsinn, Nürnberg dreht das Spiel in nur wenigen Minuten komplett! An der linken Seitenlinie behaupten die Nürnberger auf engem Raum den Ball stark, Zoma ist da schon beteiligt. Schließlich entwischt Porstner und läuft bis zur äußeren Strafraumkante durch. Dort legt er den Ball quer zu Zoma, der den Ball nicht ganz sauber mitnimmt, dann aber im Fallen an Zieliński vorbei ins lange, rechte Eck schiebt.
Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Rafael Lubach
Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Rayan Ghrieb
Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Giannis Masouras
Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Tim Janisch
Gelbe Karte für Hauke Wahl (VfL Wolfsburg)
Justvan zieht mit einer dynamischen Bewegung an der Seitenlinie an Wahl vorbei. Der weiß sich nur mit einem Ziehen an der Schulter Justvans zu helfen.
Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Elvis Rexhbeçaj
Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Yannick Gerhardt
Wolfsburg will die schnelle Antwort. Glatzel wird hinter der Nürnberger Kette freigespielt und taucht plötzlich vor Reichert auf. Der stürmt aber heraus und trennt den Stürmer etwas unkonventionell stochernd vom Ball - stark!
Tooor für 1. FC Nürnberg, 2:2 durch Piet Scobel
Doppelpack von Scobel! Und das ist genial kombiniert von den Franken! Justvan schiebt zu Ghrieb heraus, der gibt die Kugel wieder zurück. Vor dem Strafraum wandert der Ball von Justvan über Markhiev zu Fernández. Der findet mit einem klasse Pass durch die Schnittstelle hindurch wieder Ghrieb und der legt mit dem ersten Kontakt wiederum quer zu Scobel. Der schaufelt den Ball aus zehn Metern ins linke Eck.
Damar hat vor dem Strafraum recht viel Platz, die Nürnberger kontrollieren diesen Raum nicht immer gut genug. Damar zieht aus etwa 18 Metern aber zu mittig ab, Reichert hält den Schuss.
Schon vor dem Pausenpfiff haben sich die Gemüter auf beiden Seiten ein wenig erhitzt. Nun ist neben den erhitzten Gemütern also auch ergebnistechnisch mehr Spannung zurück in der Partie.
Tooor für 1. FC Nürnberg, 1:2 durch Piet Scobel
Der FCN verkürzt! Ghrieb schiebt den Ball zu Fernández, der leitet tief weiter zu Scobel. Und der macht das in Stürmer-Manier ganz cool. Erst setzt er halbrechts an der Strafraumkante seinen Körper stark gegen Fischer ein und behauptet den Ball so. Dann jagt er den Ball trocken ins kurze Eck.
Aus linker Position im Strafraum jagt Reese den Ball wuchtig über den gegnerischen Kasten.
Wolfsburg will wieder kontern. Reese entwischt, ist aber in Abseitsposition gestartet. Die Unparteiischen lassen die Aktion vorerst weiterlaufen, sie bringt eh nichts ein.
Ghrieb prüft Zieliński! Der zweite Eckball führt dann über Umwege zu einer guten Chance. Porstner bringt den Ball nach kurzer Ausführung zu Ghrieb rechts vor dem Strafraum. Der zieht dynamisch in den Sechzehner und schließt dann ab. Zieliński pariert.
Vinicius Souza schlägt quer und spielt den Ball damit nach hinten. Zieliński geht Nummer sicher und klärt mit dem Fuß ins eigene Toraus. Beim fälligen Eckstoß ist Angély am zweiten Pfosten zur Stelle.
Weiter geht's im Max-Morlock-Stadion! Können die ungeschlagenen Nürnberger den 0:2-Rückstand noch egalisieren oder springt Wolfsburg mit dem Auswärtssieg auf Platz drei?
Halbzeitfazit: Ein letztlich hitziges und temporeiches Samstagabendspiel verabschiedet sich in die Halbzeitpause. Der VfL Wolfsburg nimmt beim 1. FC Nürnberg eine 2:0-Führung mit in die Kabine. Die Wölfe waren die gefährlichere Mannschaft, insbesondere im letzten Drittel strahlten sie mit ihrer Offensivreihe viel Gefahr aus. Der Führungstreffer fiel aber durch einen Eckstoß: Mæhles geblockter Volleyschuss fiel Wahl vor die Füße, der zum 1:0 abstaubte (12.). Direkt im Anschluss eine riesige Doppelchance: Erst köpfte Gerhardt den Ball praktisch frei vor dem Tor kurioserweise an die Latte, dann rettete Reichert gegen Reese (15.). Der Club mühte sich zwar im Anschluss und kam auch zu ordentlichen Chancen, doch gefährlicher blieben die Gäste. Und so erzielte Damar mit einem tollen Distanzschuss ins rechte Eck den zweiten Wölfe-Treffer zum Pausenstand (29.).
Praktisch mit dem Pausenpfiff kommt es noch zu einer kleinen Rudelbildung. Emotionen sind auf jeden Fall drin in diesem Spiel.
Nachspielzeit: Es werden 1 Minuten nachgespielt.
Wolfsburg kann kontern. Reese hat links viel Platz, gibt seinen Querpass aber in den Rücken von Glatzel. Während Damar ein Offensivfoul an Kalogeropoulos begeht, drischt Bernhardsson den Ball rechts am Tor vorbei.
Reeses Flanke ist etwas zu hoch für Glatzel, der mit dem Kopf zwar gerade eben noch drankommt, in Rücklage aber nur unkontrolliert in die Höhe köpfen kann. So senkt sich der Ball zu Gerhardts Kopf, dessen Versuch ebenso geblockt wird wie Damars Volley mit dem Fuß.
Gerhardt hat das 3:0 auf dem Fuß! Reese findet mit seiner Halbfeldflanke Damar, der im Zweikampf noch von hinten bedrängt wird und daher nicht kontrolliert zum Ball kommt. So legt er eher unfreiwillig mit der Brust für Gerhardt ab. Der drückt den Ball aus kurzer Entfernung über den herauseilenden Reichert, aber auch über die Latte hinweg.
Der Club hat seit einer Weile etwas mehr Spielanteile, ist im letzten Drittel aber nicht so zwingend wie der VfL. Nun hat Scobel etwa eine andere Idee als sein Mitspieler und schiebt einen Steilpass ins Aus.
Justvan bekommt den Ball von Zoma aufgelegt und wird zwanzig Meter vor dem Tor nicht angegangen. Sein Schuss setzt kurz vor dem linken Eck auf. Dennoch pariert Zieliński souverän.
Zoma bleibt aus der zweiten Reihe an blockenden Wolfsburgern hängen. Bisher bekomme es die Niedersachsen häufig hin, die Vorstöße bereits vor dem Strafraum zu verteidigen.
Eine Flanke von Reese kommt etwas heimtückisch daher, Reichert lenkt sie aber über den Querbalken hinweg ins Aus. Die beiden folgenden Eckstöße bringen nichts ein.
Nun wieder der FCN! Zoma legt für Ghrieb an der Strafraumkante ab, dessen Direktabnahme auch zu einer Vorlage wird. Scobel steht richtig und hält seinen Fuß hin, verlängert den Ball aber über die Latte.
Tooor für VfL Wolfsburg, 0:2 durch Muhammed Damar
Damar erhöht für die Gäste! Vinicius Souza hat im linken Mittelfeld ein gutes Auge und erblickt die Lücke zu Damar. Er spielt einen feinen, tiefen Pass zum 22-Jährigen. Damar dreht auf und zieht aus 18 Metern ab. Sein harter, geschlenzter Schuss schlägt rechts im Tor ein.
Zoma mit der ersten guten Nürnberger Chance! Ghrieb schickt ihn auf die Reise. Im Laufduell mit Fischer setzt Zoma sich halbrechts durch und läuft aus spitzem Winkel auf das Tor zu. In vollem Lauf trifft er die Kugel nicht richtig, sodass Zieliński den Ball pariert.
Markhiev läuft den Wolfsburger Strafraum an, macht kurz vorm Erreichen noch einen Haken und möchte dann aus zweiter Reihe abschließen. Angely ist dazwischen.
Bei Reeses weitem Einwurf liegt am ersten Pfosten ein Wolfsburger Offensivfoul vor.
Wolfsburg ist an etwas mehr Ruhe interessiert und lässt den Ball in den eigenen Reihen laufen.
Der Club wird etwas aktiver. Justvan steckt zu Zoma durch, dessen Flanke keinen Mitspieler erreicht. Über Umwege gelangt der Ball zu Otto, der bis zur Strafraumkante dribbelt und die Kugel dann in einen blockenden Wolfsburger jagt.
Gelbe Karte für Mohamed Alì Zoma (1. FC Nürnberg)
Zoma zieht und hält gegen Bernhardsson - ein taktisches Foul und daher Gelb.
Ghriebs Freistoßflanke fliegt etwas zu weit für Scobel, der den Ball links im Strafraum nicht mehr erreicht.
Wolfsburg macht ein gutes Spiel und strahlt im letzten Drittel Gefahr aus. Nun segelt eine geschlenzte Flanke von Reese aber ohne Abnehmer ins Toraus.
Reichert rettet gegen Reese! Nur Sekunden später rutscht eine flache Flanke zu Glatzel vor dem Tor durch. Der touchiert die Kugel nur mit seiner Fußspitze. Hinter ihm kommt Reese an den Ball und schießt flach aufs kurze, verwaiste Eck. Reichert springt zurück und hält geistesgegenwärtig noch seinen rechten Fuß hin.
Gerhardt ganz kurios gegen die Latte! Bei einer Halbfeldflanke von der rechten Seite läuft Gerhardt ein und scheitert aus kurzer Distanz am glänzend parierenden Reichert. Aus zwei Metern muss Gerhardt den Ball eigentlich nur noch über die Linie köpfen, steigt aber hoch und nickt die Kugel hoch gegen den Querbalken. Eine irre Situation!
Tooor für VfL Wolfsburg, 0:1 durch Hauke Wahl
Und die Ecke führt zur Wölfe-Führung! Damar schlägt den Ball hinter das volle Zentrum. Dort läuft Mæhle ein und schließt volley aus vollem Lauf ab. Der geblockte Schuss landet vor den Füßen von Wahl, der acht Meter vor dem Tor schnell reagiert und die Kugel über die Linie drückt.
Reese hat auf dem linken Flügel mal etwas Platz und gibt die Kugel quer vor die Füße von Damar. Dessen Schuss wird weit neben das Tor abgefälscht - Eckball.
Kurz darauf spielt Bernhardsson einen Steilpass in Richtung Vinicius Souzas. Reichert rückt im richtigen Moment heraus und klärt vor dem Wolfsburger.
Reese bringt mit einem diagonalen Flachpass Bernhardsson halbrechts in Position. Der probiert es aus etwa zwanzig Metern mal mit dem linken Fuß. FCN-Keeper Reichert kann er mit dem recht mittig platzierten Schuss nicht überraschen.
Nürnberg kontert über links. Zomas Flanke von der Grundlinie landet auf dem Kopf eines Wolfsburgers.
Nun Wolfsburg mit etwas längeren Ballbesitzphasen. Bernhardsson findet auf der rechten Seite aber keinen Weg durch die Nürnberger Defensive.
Nürnberg mit der ersten Offensivaktion der Partie! Portner entwischt nach Zomas Zuspiel auf der linken Außenbahn und legt die Kugel nach hinten in den Strafraum. Dort trifft Justvan den Ball nicht richtig und fälscht ihn ab, sodass Ghrieb ebenfalls nicht verwerten kann.
Los geht's! Die Nürnberger spielen wie gewohnt in Rot, der VfL Wolfsburg agiert im grauen Auswärtstrikot.
Die Mannschaften sind eingelaufen. Bevor die Partie beginnt, wird zwei Trainern in einer Schweigeminute gedacht. Der U17-Co-Trainer Ulises Garcia Jociles ist unerwartet im Alter von 34 Jahren gestorben, der ehemalige Bundesliga-Spieler Peter Hermann im Alter von 74 Jahren.
Wolfsburg ist im direkten Vergleich sechs Spiele in Folge ungeschlagen. Zuletzt gewann Nürnberg im November 2012 gegen den VfL – mit dem Siegtorschützen Timo Gebhart und unter Trainer Dieter Hecking, der heute als VfL-Verantwortlicher zu Gast ist.
Nürnberg vs. Wolfsburg: Das klingt eher nach Bundesliga als nach Unterhaus. 26 Aufeinandertreffen gab es in Liga eins, nur vier in Liga zwei.
Festung Max-Morlock-Stadion: Saisonübergreifend hat Nürnberg in den letzten fünf Heimspielen die maximale Punkteausbeute von 15 Zählern im Frankenland behalten.
Doch die Wölfe ließen eben auch schon Federn – bei Punkteteilungen gegen Kaiserslautern (0:0) und dem bislang starken Aufsteiger Energie Cottbus (4:4) sowie bei der ersten Niederlage bei Mit-Absteiger St. Pauli (0:1).
Der Absteiger Wolfsburg ließ bereits aufblitzen, was er zu leisten imstande ist – etwa beim 5:2 in Karlsruhe oder beim 5:1-Kantersieg gegen den SV Darmstadt vor der Länderspielpause. Tobias Strobl verändert seine Startelf im Vergleich dazu heute auf zwei Positionen in der Abwehrkette. Angely und Fischer laufen anstelle von Cleiton (muskuläre Verletzung) und Kumbedi auf.
Die einzigen Punkte ließen die Franken bislang bei Holstein Kiel liegen (2:2), hatten aber auch ein recht machbares Auftaktprogramm. Alle bisherigen Gegner des FCN sind in der unteren Tabellenhälfte platziert.
Vor der Länderspielpause bezwang Nürnberg den KSC auswärts verdient mit 1:0. Im Vergleich dazu nimmt Klose gezwungenermaßen eine Änderung vor: Ghrieb spielt für Finn Ole Becker, der nach seiner Meniskus-OP länger auszufallen droht.
Da der Spitzenreiter Hertha BSC erst morgen zu Hause gegen Greuther Fürth spielt, winkt dem FCN bei einem Heimsieg wieder die Tabellenführung – mindestens über Nacht.
Fünf Punkte trennen den stark gestarteten Club und die Wolfsburger vor dem Spiel. Klose möchte mit seiner Mannschaft ein Ausrufezeichen setzen und den erst langsam in die Fahrt kommenden VfL noch weiter distanzieren.
Topspiel im Max-Morlock-Stadion! Der noch ungeschlagene 1. FC Nürnberg empfängt am Samstagabend des siebten Spieltags den großen Aufstiegsfavoriten VfL Wolfsburg. Ab 20:30 Uhr rollt der Ball.
Fazit: Der SV Darmstadt 98 bezwingt den FC Energie Cottbus mit 3:1 und kann das Tabellenende durch den zweiten Saisonsieg verlassen. Nach dem für die Hausherren schmeichelhaften, auf Treffern Butlers (4.) und Weißhaupts (36.) beruhenden 1:1-Pausenunentschieden erwischten diese den aktiveren Wiederbeginn, ohne diesen in zwingende Offensivszenen umzuwandeln. Die Lausitzer konnten ihrerseits nicht an die sehr ordentliche Leistung im ersten Abschnitt anknüpften. Bei ausgeglichenen Kräfteverhältnissen suchten beide Teams abschlussreife Positionen lange Zeit vergeblich. Im Anschluss an ein fruchtloses Powerplay der Wollitz-Auswahl steigerte Darmstadt plötzlich seine Zielstrebigkeit. Nach guten Chancen Duijvestijns und Weißhaupts (beide 76.) traf Vukotić nach einer Ecke per Kopf (77.). Joker Lührs sorgte wenig später mit einer erfolgreichen Direktabnahme für die Entscheidung (88.). Der SV Darmstadt 98 tritt am Sonntag beim Karlsruher SC an. Der FC Energie Cottbus empfängt am Freitag den 1. FC Nürnberg. Einen schönen Tag noch!
Fazit: Osnabrück und Dresden trennen sich 1:1-Unentschieden. Lange Zeit hatten die Gäste wenig Mühe die Führung aus dem ersten Durchgang zu verwalten, Osnabrück war offensiv einfach zu harmlos. In den letzten zehn Minuten aber wurden die Gastgeber dann viel aktiver und belohnten sich durch Fabinski mit dem Ausgleich. Dresden verpasst durch den späten Gegentreffer den Befreiungsschlag und muss sich vorwerfen nicht energisch genug auf das zweite Tor gegangen zu sein. Osnabrück nimmt einen verdienten Punkt mit und kann auf die Leistung der letzten Minuten aufbauen.
Fazit: Der 1. FC Magdeburg vermiest Sandro Wagner das Debüt als neuer Hannover-Trainer mit einem deutlichen 3:0-Heimsieg! Die 96er legten zu Beginn direkt einen krassen Fehlstart hin und schenkten dem FCM mit einem Fehler von Roggow das frühe 1:0 durch Kwarteng (3.). Danach war Hannover zwar um eine schnelle Reaktion bemüht, strahlte aber bei den eigenen Aktionen zu wenig Torgefahr aus. Der FCM überzeugte dagegen mit Effzienz und erhöhte in der 32. Minute durch Iyoha auf 2:0. Im zweiten Durchgang startete Hannover nochmal mit Schwung, schnupperte aber weiterhin zu selten am ersten Treffer. Die beste Aktion hatte Hartel, der in der 72. Minute nach einer Einzelaktion den Pfosten traf. Der FCM zog sich in der Schlussphase mehr zurück und setzte in der 86. Minute gegen offene Hannoveraner durch das 3:0 von Żukowski den Schlusspunkt eines äußerst erfolgreichen Nachmittags.
Torschütze Weißhaupt holt sich noch seinen verdienten Einzelapplaus ab. Furukawa streicht die Einsatzprämie ein.
Einwechslung bei SV Darmstadt 98: Yosuke Furukawa
Auswechslung bei SV Darmstadt 98: Noah Weißhaupt
Cottbus gibt nicht auf, braucht den schnellen Anschlusstreffer. Darmstadt vermittelt dank des erhöhten Selbstvertrauens nicht den Eindruck, noch etwas anbrennen zu lassen.
Nachspielzeit: Es werden 4 Minuten nachgespielt.
Ckakroun dreht sich direkt vor dem FCM-Strafraum nochmal frei und zieht aus dem Lauf mit einem zentralen Schuss. Reimann passt auf und boxt das Leder aus der Gefahrenzone.
Beide Team gehen auf den Dreier, die Partie wiegt nun hin und her.
Die Hannoveraner haben mit der Auswärtssfahrt abgeschlossen und fügen sich ihrem Schicksal. Die Wagner-Elf liefert hinten nur noch wenig Gegenwehr und muss auch noch das 0:4 befürchten...
Gelbe Karte für Claus-Dieter Wollitz (Energie Cottbus)
Tooor für SV Darmstadt 98, 3:1 durch Yannik Lührs
Die Lilien schrauben den Deckel auf den zweiten Saisonsieg! Petretta tankt sich auf dem linken Flügel an die Grundlinie. Er gibt halbhoch auf den Elfmeterpunkt. Von dort befördert Joker Lührs den Ball mit dem linken Innenrist technisch anspruchsvoll in die rechte Ecke.
Passend zu den drei Punkten für den Heimsieg, vollzieht FCM-Coach Sander zum Abschluss nochmal einen Dreifachwechsel. Żukowski erhält dabei Szenenapplaus.
Die Lilien können bisher verhindern, den knappen Vorsprung nur noch halten zu wollen. Sie bleiben aktiv, trauen sich auch noch das dritte Tor zu, das wohl die Entscheidung wäre.
Einwechslung bei Dynamo Dresden: Ahmet Muhamedbegović
Auswechslung bei Dynamo Dresden: Ben Bobzien
Einwechslung bei 1. FC Magdeburg: Paul Jaeckel
Auswechslung bei 1. FC Magdeburg: Pierre Nadjombe
Einwechslung bei 1. FC Magdeburg: Roko Šimić
Auswechslung bei 1. FC Magdeburg: Mateusz Żukowski
Einwechslung bei 1. FC Magdeburg: Richmond Tachie
Auswechslung bei 1. FC Magdeburg: Emmanuel Iyoha
Einwechslung bei Dynamo Dresden: Alexander Rossipal
Auswechslung bei Dynamo Dresden: Simon Straudi
Tooor für VfL Osnabrück, 1:1 durch Robin Fabinski
Osnabrück belohnt sich für den Druck der letzten Minuten und gleicht aus! Faber flankt von rechts scharf vor das Tor, dort verpasst Wiemann mit dem Kopf noch knapp das Leder, am langen Pfosten aber steht Fabinski blank und drückt den Ball aus wenigen Metern über die Linie.
Gelbe Karte für Lance Duijvestijn (SV Darmstadt 98)
Der Vorbereiter des potentiellen Siegtreffers streckt Ciğerci unweit der Mittellinie mit einem seitlichen Tritt nieder.
Tooor für 1. FC Magdeburg, 3:0 durch Mateusz Żukowski
Jetzt trifft auch Żukowski und macht alles klar! Der Pole wird im Zentrum lang geschickt und ist gegen die aufgerückte 96-Abwehr schon in der eigenen Hälfte frei durch. Nach einem kurzen Sprint gegen Neubauer versenkt Żukowski den Ball unten links!
Ismail Badjie probiert es aus der Zentrale aus 18 Metern, Grill fischt den verdeckten Schuss aber aus dem Eck.
Wieder keine Gefahr: Þórðarson will einen geklärten Freistoß von Hartel nochmal einen zweiten Ball in Fünfer schicken, zieht seine Hereingabe jedoch zu dicht vors Tor. Reimann nimmt den Ball locker auf.
Gelbe Karte für Konrad Faber (VfL Osnabrück)
Faber meckert, weil der Schiedsrichter einen Vorteil abpfeift und wird verwarnt.
Kann Energie noch einmal zurückschlagen? Nach einer starken ersten Halbzeit hat der Gast das Niveau im zweiten Abschnitt zwar nicht halten können, aber eine Niederlage wäre schon sehr bitter.
Großchance für die Gastgeber! Nach einem Seitenwechsel kommt Faber rechts im Sechzehner an den Ball, im Gewühl kommt dann ein Abschluss zu Stande, den Grill stark pariert.
Viel kommt nicht mehr von Hannover. Die Niedersachsen sind weiterhin zu ideenlos und geben in Summe deutlich zu wenig Torschüsse ab. Mittlerweile rennt die Zeit davon und FCM-Torhüter Reimann hat kaum etwas zu tun.
Einwechslung bei VfL Osnabrück: Luca Raimund
Auswechslung bei VfL Osnabrück: Bjarke Jacobsen
Einwechslung bei Energie Cottbus: Giannis Boziaris
Auswechslung bei Energie Cottbus: Lukas Michelbrink
Einwechslung bei Dynamo Dresden: Jakob Lemmer
Auswechslung bei Dynamo Dresden: Niklas Hauptmann
Gelbe Karte für Simon Straudi (Dynamo Dresden)
Und die Nächste Karte, diesmal geht Straudi gegen Faber zu hart zu Werke.
Gelbe Karte für Tolcay Ciğerci (Energie Cottbus)
Ciğerci bedrängt den Darmstädter nach dessen Foul. Auch hier ist eine Gelbe Karte fällig.
Gelbe Karte für Noah Weißhaupt (SV Darmstadt 98)
Weißhaupt bringt Butler unsanft zu Fall und holt sich eine Gelbe Karte ab.
Gelbe Karte für Patrice Čović (Dynamo Dresden)
Čović hält Kyereh am Trikot fest und sieht Gelb.
Wann geht der VfL mehr ins Risiko? Der letzte gefährliche Abschluss ist mittlerweile schon über 30 Minuten her.
Kunstvoll! Kwarteng nimmt eine geklärte Ecke aus der Luft an und überlupft seinen Gegenspieler Allgeier mit feinster Technik. Nach einer weiteren und eigenen Vorlage in der Luft landet der anschließende Schuss knapp im linken Toraus.
Bleibt es beim 2:0, würde Magdeburg auf den 4. Platz springen. Stand jetzt stehen die Blau-Weißen bei starken 13 Punkten nach sieben Spielen. Hannover droht dagegen mit dem 12. Platz erstmal bis auf Weiteres die zweite Tabellenhälfte.
Tooor für SV Darmstadt 98, 2:1 durch Aleksandar Vukotić
Darmstadt zieht den Spielstand auf seine Seite! Duijvestijns effetreiche Flanke von der linken Fahne erreicht Vukotić an der nahen Fünferkante. Er wuchtet den Ball mit der Stirn in die lange Ecke.
Sterner übernimmt den Freistoß, doch Krumrey pflückt den Ball sicher aus der Luft.
Weißhaupt mit der Großchance! Momente nach einem Mitteldistanzschuss Duijvestijns, den Lotka stark pariert hat, flankt Petretta von der linken Grundlinie in den Bereich zwischen Fünferkante und Elfmeterpunkt. Weißhaupt nickt aus vollem Lauf und acht Metern auf die halbrechte Ecke. Dort wehrt Lotka erneut stark ab.
Die Darmstädter Einwechselspieler Nummer drei und vier heißen Lührs und Lakenmacher. Mikelbrencis und Richter verabschieden sich in den vorzeitigen Feierabend.
Einwechslung bei SV Darmstadt 98: Fynn Lakenmacher
Auswechslung bei SV Darmstadt 98: Marco Richter
Einwechslung bei SV Darmstadt 98: Yannik Lührs
Auswechslung bei SV Darmstadt 98: William Mikelbrencis
Gelbe Karte für Robin Fabinski (VfL Osnabrück)
Fabinski legt Bobzien mit einem Fußfeger und sieht den gelben Karton.
Macht der Alu-Knaller den Roten nochmal Mut? Noch verbleiben rund 15 Minuten für ein Comeback der Hannoverander. Der FCM verwaltet den 2:0-Vorsprung jetzt mehr und lässt die 96er kommen.
Nach dieser Ecke herrscht kurz etwas Durcheinander im Strafraum der Gäste, die letztlich aber im Kollektiv klären können.
Das Momentum ist in diesen Minuten auf Seiten der Lausitzer, die sich in der heimischen Hälfte festsetzen. Sie operieren mit vielen hohen Hereingaben. Vukotić und Co. sind zwar nicht immer so abgestimmt wie gewohnt, verteidigen die Flanken aber größtenteils ohne Probleme.
Den fälligen Freistoß von links neben dem Tor tritt Meißner in die Mauer, es kommt aber immerhin noch eine Ecke bei rum.
Einwechslung bei Hannover 96: Taycan Etcibasi
Auswechslung bei Hannover 96: Kolja Oudenne
Einwechslung bei 1. FC Magdeburg: Felipe Chávez
Auswechslung bei 1. FC Magdeburg: Luka Hyryläinen
Pfosten! Eine Einzelaktion bringt 96 fast wieder heran: Hartel nimmt einen Querpass von Pichler kurz mit und knallt das Leder dann aus dem Lauf aus 18 Metern gegen das rechte Alu.
Gelbe Karte für Jonas Sterner (Dynamo Dresden)
Jonas Sterner kommt gegen Badjie klar zu spät und sieht Gelb.
Nein! Die Flanke von Hartel landet lediglich in der FCM-Abwehr. Danach hievt Chakroun die Kugel auch nochmal hoch vors Tor, findet aber auch keinen Mitspieler in rot.
Claus-Dieter Wollitz vollzieht einen Doppelwechsel. Für Bittencourt und Hannemann bringt er Pelivan und Bohdanov.
Einwechslung bei Hannover 96: Virgil Ghiţă
Auswechslung bei Hannover 96: Jean Hugonet
Ein Zufallsprodukt sichert 96 eine Ecke: Allgeier will den Ball für Hugonet durchstecken und kickt den Ball an die Hacke eines Magdeburgers. Hilft den Gästen ein Eckball?