Sportschau
29 Ağustos 2026

Stand: 31.08.2026 • 00:00 Uhr
Said El Mala trifft in der Fußball-Bundesliga auch mit der Nummer 10 für den 1. FC Köln, wird gegen die TSG 1899 Hoffenheim aber noch überboten vom neuen Mittelstürmer Thijs Dallinga.
Der 1. FC Köln ist mit einem hart erkämpften Heimsieg in die Bundesligasaison gestartet. Beim 3:2 (0:1) gegen den Europa-League-Teilnehmer TSG 1899 Hoffenheim drehten Jungstar Said El Mala (51. Minute) und der neue Mittelstürmer Thijs Dallinga (72., 82.) die Partie. Die Gäste waren durch Adam Daghim (27.) und Ozan Kabak (67.) zweimal in Führung gegangen.
Kölns Torwart Marvin Schwäbe parierte zudem einen Foulelfmeter von Max Moerstedt (59.). So konnten die Kölner nach neun erfolglosen Versuchen in Folge erstmals wieder zu Hause gegen Hoffenheim gewinnen. "Wie wir heute wiedergekommen sind - das ist eine Qualität von uns, das zeigen wir immer wieder",sagte Kölns El Mala der Sportschau.
Für Hoffenheims Trainer Christian Ilzer war die Partie ein Beleg dafür, wie eng das Leistungsniveau in der Bundesliga ist. "Wenn Du in der zweiten Hälfte nur ein paar Prozentpunkte nachlässt, dann kommt hier Stimmung und Emotion rein, das Spiel wird wild. Das Köln dann besser gemacht."
Beide Trainer hatten auf drei Sommerzugänge in ihren Startformationen gesetzt. Beim FC begann vor den Abwehrspielern Gideon Mensah (von AJ Auxerre) und Luka Lochoshvili (1. FC Nürnberg) überraschend Paul Okon-Engstler (Sydney FC) auf der Sechserposition.
Hoffenheims Ilzer setzte im Angriff auf Leih-Rückkehrer Bambasé Conté (SV Elversberg) und im Mittelfeld auf Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg) und Daghim (Red Bull Salzburg). Dauerbrenner Andrej Kramaric saß nach einer Leistenoperation erstmals wieder auf der Bank.
Bei den Kölnern stand vor allem Said El Mala im Fokus. Der im Sommer stark umworbene Angreifer lief erstmals vor heimischem Publikum mit der Rückennummer 10 auf, die seit Lukas Podolskis letztem Spiel für Köln nicht mehr vergeben worden war. "Ich trage die Nummer mit Stolz. Ich habe alles auf dem Platz gelassen, wollte den Jungs unbedingt helfen", sagte El Mala.
In der 5. Minute setzte sich der 20-Jährige erstmals auf halblinks durch, scheiterte aber aus spitzem Winkel. Anschließend übernahm Hoffenheim die Kontrolle, kam durch Wimmer (11.) und Hlozek (22.) zu Abschlüssen. Köln tat sich spielerisch wie schon beim mühevollen Pokalsieg in Würzburg schwer, wirkte beeindruckt vom Hoffenheimer Gegenpressing.
Das Tor zur Gästeführung war verdient, auch weil die Kölner nach einer Freistoßflanke mehrfach die Gelegenheit verpassten, entscheidend zu stören. Die Gäste spielten im und am 16er mehrere Pässe und am Ende fand Daghim mit einem nicht allzu harten, aber platzierten Schuss eine Lücke. Der 20 Jahre junge Däne hatte in der vergangenen Saison auf Leihbasis beim VfL Wolfsburg gespielt.
Wie aus dem Nichts erhielt der FC kurz vor der Pause die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einem kapitalen Fehlpass von Leon Avdullahu stand El Mala mit Ball plötzlich frei vor Oliver Baumann. Vielleicht hatte er zu viel Zeit zum Nachdenken, jedenfalls scheiterte er am gut positionierten Nationaltorhüter.
Kurz nach der Pause machte es El Mala besser, wenn auch mit Glück. Nach einem Pass von Isak Johannesson dribbelte sich der Angreifer auf halblinks in ideale Schussposition. Sein Schuss war ungenau, aber abgefälscht und landete so zum Ausgleich im Netz.
Plötzlich war der FC obenauf, das Stadion bebte, Okon-Engstler hatte direkt die Chance nachzulegen. Aber eine fahrlässige Grätsche von Jamai Simpson-Pusey im eigenen Strafraum unterbrach die Drangphase. Er brachte Hoffenheims Bambasé Conté klar zu Fall, der Elfmeter war folgerichtig.
Max Moerstedt übernahm den Strafstoß und schoss platziert in die rechte Ecke - aber Kölns Torwart Marvin Schwäbe parierte spektakulär. Nur kurz darauf klärte Schwäbe ein zweites Mal gegen Moerstedt.

Marvin Schwäbe hält den Elfmeter von Max Moerstedt.
Der FC war in der zweiten Hälfte deutlich aktiver als vor der Pause und wäre in der 64. Minute fast in Führung gegangen. Bei Lochoshvilis Kopfball fehlten zur Zentimeter. Am zweiten Pfosten wurde El Mala klar am Trikot gehalten, aber ein möglicher Elfmeterpfiff blieb aus.
Kurz darauf ging El Mala von Krämpfen geplagt vom Feld, für ihn kam Linton Maina. Und wenige Sekunden später schlugen die Hoffenheimer zu. Nach einer Ecke setzte sich Kabak zentral vor dem Tor robust durch und köpfte in die rechte Ecke.
Der FC kam allerdings erneut zurück - und das nach einer starken Angriffskombination. Maina spielte sich per Doppelpass mit Mensah frei, passte flach vors Tor, wo der eingewechselte Dallinga ein klassisches Stürmertor erzielte. Der 26 Jahre alte Niederländer ist vom FC Bologna ausgeliehen.

Die Kölner arbeiteten nun am Heimsieg, Tom Krauß hatte nach einem Pass von Johannesson die Riesenchance zur Führung (81.). Kurz darauf fiel der Treffer dann tatsächlich: Ein Abpraller landete vor den Füßen von Dallinga und dessen Rechtsschuss schlug platziert in der linken Ecke ein.
Mit viel Einsatz retteten die Kölner daraufhin die knappe Führung über die Zeit.
Köln ist am Freitagabend beim VfB Stuttgart zu Gast (20.30 Uhr). Hoffenheim empfängt am Samstagnachmittag Borussia Dortmund (15.30 Uhr).
Dieses Thema im Programm: sportschau.de | El Mala und Dallinga sichern Köln den Sieg | 31.08.202 | 00:00 Uhr
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